Wie der Darm unser Wohlbefinden beeinflusst …

… der Schlüssel zu deiner Gesundheit.

Liebe Brainfoodler*innen,
ich hoffe es geht euch allen gut … in diesen wilden Zeiten.

Ich habe Kora Anker (Diätassistentin, Hypnosecoach und Expertin für ganzheitliche Gesundheit) für den nächsten Webinar-Impuls gewinnen können. Sie empowert  Menschen dabei, mit einer optimalen Ernährung und mit Stress- und Mental Management zu einem gesunden Lebensstil zu finden.

Denn viele Menschen sind in ihrem Alltag mit stressigen Momenten konfrontiert. Die einen erleben dabei „das etwas auf den Magen schlägt“ und andere fühlen sich belastet oder es fällt ihnen schwer abzuschalten. Doch was genau hat das mit dem Magen-Darm Trakt zu tun?,

In diesem Webinar erfährst und erlebst du folgendes:

  • Welche Rolle spielt der Darm für das Immunsystem?
  • Was ist gut für den Darm?
  • Erlebe eine Trance für mehr Wohlbefinden.

Termin: Dienstag, 15.09.2020 / 18:00 bis 19:00 Uhr

Hier anmelden, um die Zugangsdaten für das kostenfreie Webinar zu erhalten. Falls du – nur oder auch – im Nachgang Zugriff zur Aufzeichnung haben möchtest, genügt ein kleiner Haken.

Auch nur ein Mensch …

Nun was soll ich lange reden … es war recht schön rund um Weihnachten. Viele Gelegenheiten auf das vergangene Jahr und die tollen Begegnungen zurückblicken zu können und den Jahresausklang mit ein paar Großzügigkeiten zu versehen. Gutes Essen, weihnachtliche Schokoladen-Möglichkeiten, viele Einladungen, selbstgebackene Brote und andere Köstlichkeiten. Da habe ich es auch mal genossen, auf der Couch liegend kurz zu vergessen, was eigentlich nicht in meinen Körper gehört.

Dieser Phase ist wieder abgeschlossen. Die Waage, aber auch mein Wohlbefinden zeigen mir den Weg! Höchste Zeit für „back to roots“ – denn ich habe von Rainer Petek, Extrem-Bergsteiger und Leadership-Experte, gelernt, zwischen Wunsch- und Willenszielen zu unterscheiden und stelle mir dabei seine 3 Fragen:

  1. Will ich das?
  2. Kann ich das?
  3. Bin ich bereit den Einsatz zu bringen?

Die ersten beiden Fragen sind klar mit „JA“ beantwortet. Der Unterschied zeigt sich im Handeln, ob ich im Moment der Wahrheit einen Schritt auf mein Ziel zu mache – oder ob es ein Wunsch bleibt.

Und seit dieser Woche bin ich bereit den Einsatz zu bringen: Ich will sieben Tage nichts essen, meine Zellen sich selbst reinigen lassen und danach noch einmal eine Woche auf Brainfood 4.0 umsteigen – sodass ich mich zum Jahresbeginn mental und körperlich in Bestform bringe – zumal die nächsten LifeStyleTrainings anstehen.

Ich trinke stilles, mineralstoffarmes Wasser, Tee und schwarzen Kaffee. Wenn ich Hunger habe und leicht am Frösteln bin, mache ich schnell ein paar Liegestütze, Kniebeugen oder schwinge meine 24 kg Kettlebell bis ich nicht mehr kann – und schon habe ich die Glykogen-Speicher meiner Muskulatur angezapft und mir selbst Energie generiert. Und gemessen habe ich das auch: Der Blutzucker ist von 86 mg/dl vor den Übungen danach direkt auf 98 mg/dl gestiegen und hat sich über eine Stunde auf diesem Energieniveau gehalten haben. Ich nutze also den fast unbekannten Cori-Zyklus und meine internen Batterien, trainiere gleichzeitig meine Muskulatur – ohne Essen.

Ja, wir haben – bzw. unser Körper hat (Stichwort: Körperliche Intelligenz) – viel mehr drauf, als wir glauben. Ich begebe mich gerne in Situationen, die das bisher Geglaubte erschüttern und lasse neue Erfahrungen alte Erfahrungen ablösen. Das wünsche ich euch allen für das neue Jahr.

Beste Grüße,
Mr. Brainfood

Die „Wim Hof Methode“ – Entfalte dein volles Potenzial

Liebe BrainfoodlerInnen,

ich hoffe es geht euch gut … und ihr kommt mit dem Brainfood-Approach im wilden Alltag voran.

Heute möchte ich euch kurzfristig zu unserem Impuls „Die Wim Hof Methode“ einladen. Euer Accenture Kollege Faruk Sevenic gibt Einblicke in die Arbeit von Wim Hof – Mr. Iceman. Ein wichtiger Punkt für Leistungsfähigkeit und Gesundheit ist die Atmung. Haltet mal die Luft an … und schon werdet ihr sehen, dass wir hier etwas unbewusst machen bzw. möglicherweise etwas übersehen, weil es zu gewöhnlich und fast schon banal anmutet.

Ich möchte meine Begeisterung für das Thema und den Referenten mit euch teilen und freue mich, euch dazu einladen zu dürfen.

LG, Mr. Brainfood

PS. Das Webinar findet bereits morgen Abend statt !

Die Wim Hof Methode – Entfalte dein volles Potenzial
Dienstag, 17.12.2019 – 18.00 Uhr – Microsoft Teams Call
Referent: Faruk Sevenic (Accenture)

Inhalte des Calls:

  1. Was ist die Wim Hof Methode (WHM)?
  2. Die Wissenschaft hinter der WHM
  3. Praktische Übungen
  4. Die Vorteile der WHM
  5. Wie kann ich die WHM in meinen Alltag integrieren?
  6. Fragen & Antworten

Den Termin bitte manuell vormerken. Nachfolgend der Link zur Teilnahme, der gerne auch an Interessierte weitergegeben werden darf.

An Microsoft Teams-Besprechung teilnehmen

Brainfood 4.0 – Das Enzym-Management-Experiment

„Selbsterfahrung ist das höchste Gut“ – sagte wohl der alte Kant schon oder so ähnlich. Nachdem ich in verschiedenen Quellen immer wieder über das Thema Enzyme gestolpert bin und es erstmal ignoriert habe, schließt sich jetzt auch hier langsam der Kreis. In verschiedenen Literaturquellen wird darauf hingewiesen, dass es für die Verdauungsenzyme Pytalin, Pepsin und die Lipasen sinnvoll ist, Kohlenhydrate und Eiweiße getrennt voneinander zu sich zu nehmen. Und das bringt mich wieder zurück zu meiner bereits seit 1996 praktizierten „Wake-Up-Ernährung“, die ich jetzt in einem Selbstexperiment zum Brainfood 4.0 weiterentwickeln und erproben möchte.

Das heißt – die nächsten 2 Wochen zunächst einmal den Körper reinigen und den Stoffwechsel umstellen und anregen, um dann 3 Wochen lang gezieltes Enzym-Management zu betreiben.

Verboten sind generell: Zucker, Diätprodukte, künstliche Süßstoffe, Diätlimonaden (bis dahin sowieso klar), Salz, Milch und Käse. Als Getränke für die nächsten Wochen stehen stilles Mineralwasser (natriumarm), Kaffee und Tee zur Verfügung.

Ausgangspunkt: 84,5 kg
Der Master-Plan für die erste Woche sieht wie folgt aus:

Wochenplan 1 – Stoffwechsel-Erziehung

Dazu kommen körperliche Workouts morgens vor dem Frühstück in Form von je 70 Liegestützen, KettleBell Swings (24kg) und Thera-Band Brustmuskeltraining sowie 15 Minuten High Speed Walking mit Steigung.

Fortsetzung und Erfahrungsberichte folgen …

Fasten – ein Selbstexperiment

Gastbeitrag von Vanessa Robl (Accenture)

Das Fasten ist in vielen Kulturen ein fester und historischer Bestandteil. Doch was passiert eigentlich mit unserem Körper unter völligem Nahrungsverzicht? Um den Hype um die Faszination des Fastens kennenzulernen, bin ich dieser Frage in einem 6-tägigen Selbstexperiment nachgegangen und werde euch in diesem Beitrag davon berichten, sowohl auch unterstützende Tipps geben.

„Fasten – ein Selbstexperiment“ weiterlesen

Die Batterie bist du …

… oder wie wir uns selbst „Glukose“ generieren können.

Bekannterweise bin ich ja ein Freund von „Einfach“ – es braucht manchmal nur jemanden, der uns dabei hilft, unerkannte Stärken und Talente hinter all dieser Komplexität zu erkennen und in praktikable Handlungsanweisungen zu übersetzen.

Also, wie kann ich aus den Glykogen-Speichern meiner Muskulatur mir selbst (sehr kostengünstig!) Glukose generieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass meine Speicher größer werden und die Batterie geladen bleibt?

Antwort: Der „Cori-Zyklus“.

Die Story dazu: Was Veronika Ferres jeden Morgen macht?
„Ich falle praktisch vom Bett auf den Fußboden und beginne mit Liegestützen, Crunches und Squats.“

Morgens nüchtern oder genauer gesagt „leicht hungrig“ zu trainieren, aktiviert genau diesen Mechanismus. Die Glykogenspeicher der Skelettmuskeln (ca. 210-220 Gramm – bei Frauen 20% weniger) werden zur schnell benötigten Energiebereitstellung herangezogen, die dann anaerob im Zellplasma zu Pyruvat umgewandelt werden – und zwar zu soviel, dass nicht alles „verbrannt“ werden kann, weil am Mitochondrien-Eingang ein „Stau“ entsteht. Was sich da staut und nicht mit Sauerstoff im Zellkraftwerk genutzt werden kann, wird in Laktat verwandelt und dann über Zellmembran, Lymphe, Blutkreislauf zur Leber transportiert. Dort wird es erneut in Pyruvat verwandelt und anschließend durch die „Glukoneogenese“ zu Glukose und dann in den Blutkreislauf zurück gegeben … und kann dann von allen Zellen genutzt werden – auch vom Großverbraucher Gehirn. Genial oder?

Die Muskelzelle wird jetzt ebenfalls gut versorgt und „brennt sogar nach“ … selbst wenn die körperliche Aktivität schon aufgehört hat. Den Überschuss lagert die Muskelzelle dann wieder schön als Glykogen ein … für den nächsten Hunger bzw. den nächsten Einsatz im Zyklus.

Merkesätze:

  • Bei Hungergefühl … 30x Kniebeugen, Liegestützen, Kettlebell Swings oder mit dem Thera-Band arbeiten
  • Cori-Zyklus immer wieder trainieren, damit er gut funktioniert.
  • Sich leicht hungrig, körperlich verausgaben bedeutet Laktat bilden.
  • Ankurbeln durch anaerobes Training … also auch „Luftanhalten“ bei den Übungen ist eine förderliche Sache und schafft mehr Pyruvat in kürzerer Zeit.

Call to action: Eigene Erfahrungen sammeln !

Liebe Grüße,
Mr. Brainfood

Quelle: „12 Minuten pro Woche“ – Doug McGuff, John Little
PS. Solltet ihr unbedingt lesen …